Pensionsmonate nachkaufen - nicht immer ein Geschäft
Der Nachkauf von Versicherungsmonaten ist umso lohnender, je höher die Bemessungsgrundlage ist.
275,88 € kostet der Nachkauf eines Schulmonats, 551,76 € der Nachkauf eines Studienmonats. Ob sich der Nachkauf lohnt, muss im Einzelfall berechnet werden.
Generell gilt: Der Nachkauf amortisiert sich vor allem für jene Versicherten relativ rasch, die dadurch früher in Pension gehen können. Der Antrag auf Nachkauf (Formular unter www.sva.or.at) kann bei jedem Versicherungsträger, bei dem minstestens ein Versicherungsmonat erworben wurde, gestellt werden.
Die Nachgekauften Zeiten werden als freiwillige Versicherungsmonate angerechnet und wirken sich für die Pensionshöhe auf die Steigerungspunkte, nicht aber auf die Bemessungsgrundlage aus. Das bedeutet, dass der Nachkauf umso interessanter wird, je höher die Bemessungsgrundlage ist. Um den Zinseffekt zu nutzen, empfiehlt es sich, den Nachkaufsbetrag in möglichst vielen Raten zu bezahlen. Das bietet die Möglichkeit, den Nachkauf einzustellen, falls die Pensionsplanung geändert wird. Durch die Verteilung auf mehrere Jahre können so auch Progressionsspitzen in der Einkommenssteuer abgefangen werden.

